Willkommen bei mir!

Hallo,
schön, dass Ihr bei mir vorbeischaut! Ich habe immer etwas zu erzählen, denn in meiner Welt passiert ziemlich viel. Mein Frauchen und mein Herrchen haben mich schon als kleines Baby bekommen. Da konnte ich aber noch nicht schreiben. Aber jetzt geht´s los! Ich freue mich auf jeden Kommentar von Euch und wenn Ihr Lust habt, können wir uns auch verlinken. Schaut einfach öfters mal hier rein bei mir, ich freue mich auf Euren Besuch! Wuff!

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Sonntag, 10. August 2014

Jetzt bin ich da: Anori, ein tschechoslowakischer Wolfshund

Ich heiße Anori und habe bei den
Sommer-Vogels ein neues
Zuhause gefunden
Hallo, liebe Freundinnen und Freunde,
Balto ist ja leider gestorben und Brigitte, Volker, die Kids und die kleine Sanchia haben unter dem Verlust sehr gelitten. Aber das Leben muss ja irgendwie weiter gehen, und es geht weiter, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Inzwischen habe ich hier bei den Sommer-Vogels ein neues Zuhause gefunden. Ich bin ein tschechoslowakischer Wolfshund und mein Name ist Anori Pura Gioia. Es war ein Zufall, dass wir uns gefunden haben. Ich habe auch getrauert, denn mein Herrchen ist auch gestorben. Es gibt auch noch eine andere Gemeinsamkeit: Ich bin vier Jahre alt. Balto musste mit vier Jahren den Kampf mit seinem Lymphdrüsenkrebs aufgeben.

Wie es dazu kam, dass ich bei den Sommer-Vogels ein neues Zuhause fand und was ich hier so alles erlebe, das schreibe ich jetzt in 
meinem Blog unter http://www.anoris-welt.blogspot.com.  

Es würde mich freuen, wenn Ihr bei mir öfters vorbeischaut. Ihr könnt meinen Blog auch abonnieren, damit Ihr immer auf dem Laufenden bleibt. 
Es lebe das Leben!

Viele liebe Grüße von Anori

Mittwoch, 22. Januar 2014

Wir trauern um unseren lieben Balto

Unser lieber Balto wird nichts mehr über seine Erlebnisse in seiner Welt schreiben können, er ist am Sonntag gestorben. Wir mussten ihn nicht einschläfern lassen. Er war bis zuletzt nicht alleine, er schlief in den Armen von Brigitte ein. Am Samstag waren wir mit ihm noch Gassi und keiner glaubte, dass er sich so schnell von uns verabschieden würde. Wir sind sehr traurig und vermissen ihn auf jedem Schritt und Tritt. Er hatte ein wunderschönes Leben und er bereicherte unser Leben jeden Tag mit seinen Streichen und mit seiner großen Liebe, die er uns gegeben hat. Er hat den Kampf gegen diesen furchtbaren, heimtückischen Krebs verloren, wie viele andere auch. 

Vor drei Monaten stellte unser Tierarzt Dr. Clemens Freisen beim ihm diesen bösartigen Lymphdrüsenkrebs fest. Die Chancen, diese furchtbare Krankheit zu besiegen, waren gleich null. Ein Blutkrebs, der durch keine Operation zu lindern oder gar zu heilen gewesen wäre. Dank unseres Tierarztes Dr. Clemens Freisen konnten wir ihm noch ein bisschen Leben schenken. Balto hatte Zutrauen zu ihm, er fand bei ihm das Vertrauen, das auch Menschen von Ärzten benötigen, aber nur selten bekommen. Obwohl Balto normalerweise niemand Fremden an sich heran ließ, ließ er sich von Dr. Freisen streicheln und nahm sogar Leckerli von ihm. 

In unserem Haus ist eine große Leere eingetreten. Kein Balto mehr, der uns auf Schritt und Tritt folgt, der es sich auf der von ihm maltretierten Coach im Büro bequem macht, kein Balto mehr, der Lkw und Autos mit Anhängern hinterher rennen will, kein Balto mehr, der Joggern zeigen will, dass er sie locker einholen kann. Uns fehlt so viel. Wenn jetzt Polizeiautos oder Rettungswagen mit Sirenen durch die Gegend fahren, ist von ihm kein Wolfsheulen mehr zu hören. Er wird auch nicht mehr "Schweineohr" sagen und Brigitte solange mit großen Augen ansehen, bis er eines von mir bekommt. 

Alles ist irgendwie anders geworden. Menschen, die keinen Hunde besitzen, können das gar nicht nachvollziehen, was uns einige Bemerkungen von Leuten bestätigen. "War doch nur ein Hund!" Nein,  Balto war nicht nur ein Hund, er war ein so einzigartiges Geschöpf. Er hat uns beschützt vor fremden Leuten, liebte aber jeden, den er kannte. Und er war für viele angebliche Hundeversteher ein "böser Wolf", dem man aus dem Weg gehen musste. Die, die Gerüchte in die Welt setzten, er sei böse und falle über ihre Hunde her, wenn sie nicht aufpassen würden, sind es nicht wert, beachtet zu werden, auch weiterhin nicht. Balto hat nie einen anderen Hund gebissen, er war sozialer als viele Menschen, die wir kennen. Er war stets hellwach, er war schmusig, verkroch sich abends gerne unter eine Decke, hörte im Keller, wenn oben in der Küche der Kühlschrank aufging. Dann kam er hoch, legte sich an der Küchentheke auf den Boden und schaute mit seinen wunderschönen, treuen Augen um die Ecke und wartete, bis etwas Fleisch oder Wurst zufällig auf den Boden fiel. Ja, so manchmal fiel dann etwas auf den Boden... 

Jetzt holt keiner mehr die Filetsteaks oder die Wurst in einem unbedachten Moment von der Küchentheke und verzieht sich damit in eine Gartenecke, um sie genüsslich zu verzehren. Leslie würde da nicht mehr hochkommen und Sanchia ist viel zu klein, um da hochzuspringen. Wir werden im Garten auch keine leeren Butterdosen mehr finden, die jemand von uns vergessen hatte, in den Kühlschrank zurück zu stellen. 

Unser Balto hatte keine Schmerzen und fühlte sich wohl, nicht zuletzt Dank Dr. Clemes Freisen. Ihm ist gelungen, was viele Humanmediziner nicht vermögen. Er zeigte auch viel Mitgefühl, was vielen Humanmedizinern einfach fehlt. Wir haben von Baltos Krankheit nichts gepostet oder mitgeteilt, weil wir mit ihm diese letzte Zeit ganz intensiv und ohne irgendwelche guten Ratschläge oder vorweggenommene Beileidsbekundungen erleben wollten.
Unser Schmerz sitzt ganz tief und wir wissen noch nicht, wie wir den Alltag wieder so gestalten sollen, wie er vorher war. 

Er fehlt so sehr, wir vermissen sein Kratzen an der Terrassentür, wenn er in den Garten wollte und sein Grunzen, wenn er sich genüsslich auf sein Deckchen zurückgezogen hatte, um sein Schweineohr zu fressen. 

Alles ist hier ruhiger geworden. Auch Sanchia,unsere kleine Spanierin vermisst ihn. Sie war praktisch seine Mama, die ihn erzogen hat und die immer die Chefin war. Und Leslie, unsere 16 1/2 jährige weiße Schäferhündin, die nichts mehr sieht und kaum noch etwas hört, aber sich nach wie vor des Lebens freut, spürt, dass da etwas fehlt.

Wir haben noch sehr viele Einheiten von Baltos Chemotherapie zur Verfügung. Diese Art der Chemo ist in ihren Nebenwirkungen nicht mit der für Menschen vergleichbar. Balto hatte bis zum Schluss eine hohe Lebensqualität. Diese Art der Therapie ist sehr kostenintensiv und auch wir konnten sie nicht leicht tragen. Wir haben uns entschlossen, die zahlreichen Einheiten der Chemotherapie, die wir noch haben, einem Frauchen oder Herrchen zu spenden, der/die die Kosten dafür überhaupt nicht aufbringen kann, damit er/sie seinem an Krebs erkranktem Hund das Leben verlängern oder ihn gar heilen kann, denn auch das ist möglich. Wir haben dies auch auf Facebook schon gepostet. Der Tierarzt von den Betroffenen kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen, wir würden das Medikament gerne spenden. Einfach Kontakt aufnehmen unter mail(at)journalistin.info oder info(at)pr-nanny.de.

Irgendwann, wenn wir wieder fähig sind, die richtigen Worte zu finden, werden wir vielleicht ein Buch über "Baltos Welt" schreiben. Es gibt da so viele Erlebnisse mit ihm, die wir noch gerne auf diesem Blog mitgeteilt hätten. Und wenn ich die Kraft finde, schneide ich noch einen Film zusammen. Aber erst müssen wir wieder zu Kraft kommen und den Alltag in uns aufnehmen, so, wie er nun mal ist.

Balto verabschiedet sich von Euch mit seinem typischen Wolfsheulen. 
Mach´s gut, lieber Wolf, wir vermissen Dich ganz arg...




  
    

Mittwoch, 14. August 2013

Gassi gehen in aller Früh macht Spaß!

Der Sommer ist einfach schön! Und weil es in letzter Zeit immer so heiß war tagsüber, hat sich Herrchen dazu entschlossen, mit uns ganz früh Gassi zu gehen. Herrchen sagt, das sei total schön, denn da sei von Hektik und so noch nichts zu spüren. Wir laufen dann früh immer durch das Waldstück bis zum versteckten See und wieder zurück. Abmarsch ist meistens so kurz nach sieben in der Früh und nach eineinhalb Stunden sind wir dann wieder zurück. Macht Spaß! Im Wald muss Herrchen dauernd Stöckchen werfen, weil ich rennen will und meine kleine Sanchia so früh morgens einfach noch keine Lust verspürt, mit mir zu spielen. Sie ist eigentlich eine Langschläferin und würde am liebsten noch schlafen, wenn Herrchen sie zum Gassi gehen ruft. Am See nehme ich dann meistens mein Frühbad. Keine Seele stört uns da, alles ist ruhig und ich kann mich ganz entspannt abkühlen. Hier seht ihr ein paar Fotos, denn Herrchen hatte vor kurzem seine Kamera mitgenommen. 
Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag, macht´s gut bis zum nächsten Mal! Wuff, Euer Balto


Sonntag, 23. Juni 2013

Ich will Ruhe haben!

Hallo Leute,
geht es Euch auch manchmal so, dass Ihr einfach Eure Ruhe haben wollt? Bei uns hier ist das manchmal gar nicht so einfach. Die kleine Sanchia - Herrchen sagt immer "Ziehmutter", weil sie mich ja schon als Baby versucht hat zu erziehen - lässt mir oft gar keine Ruhe. Sie spielt so gerne. Und mit wem? Natürlich mit mir! Ganz schön lästig manchmal. Und wenn sie dann mal wieder läufig ist, dann ist das besonders krass. Momentan will sie mal wieder Babys machen, aber ich kann ja nicht, weil ich einen Chip habe, der mir sagt, ich will keine Babys machen. Frauchen und Herrchen sagen, das sei gut so. Na ja, wenn die das meinen... Schaut Euch doch mal an, wie das so ist, wenn ich Ruhe haben will, aber keine bekomme. 
Macht´s gut, bis bald, Euer Balto


Mittwoch, 16. Januar 2013

Der Silvesterkrach war der Horror!!

Hallo, liebe Leute,
ja, natürlich lebe ich noch, und wie! Alles gut mit mir, auch wenn ich schon lange nichts von mir hören ließ. Dass ich ein wenig faul bin, das gebe ich ja zu. Schuld daran sind aber wie immer Frauchen und Herrchen, denn die blockieren ständig den Mac und den PC. Und da Herrchen immer wieder vergisst, den Akku des  Laptops aufzuladen, schaue ich in die Röhre. Aber jetzt bin ich ja wieder da! Ich hoffe, Ihr freut Euch, mal wieder was von mir zu lesen? Weihnachten war etwas stressig, denn wir hatten Besuch, und Besuch von Leuten, die ich nicht immer um mich habe, mag ich nicht gerade gerne:-)) .
 Am 28. Dezember feierte ich dann meinen dritten Geburtstag. War schön! Ich bekam ein gaaaanz großes Schweineohr und mein Clan überraschte mich mit einem Geburtstagslied. Die können zwar alle nicht  richtig singen, aber gefreut hat es mich trotzdem. Der Wille war vorhanden, und das zählt schließlich.
Und dann dieses blöde Silvester! Das Essen war ja noch gut, denn Frauchen und Herrchen hatten Fondue gemacht und da fiel öfters mal ein Stückchen Fleisch für uns auf den Boden, aber dann dieser Krach später! Herrchen sagte, das würden die Leute an Silvester um Mitternacht jedes Jahr machen, weil sie ein neues Jahr begrüßen wollen. Die müssen verrückt sein! Zum Glück haben Frauchen und Herrchen nicht mit solchen Feuerwerken herumgeschossen. Weil die aber mit den Kids unbedingt mal auf die Straße wollten, um das Feuerwerk zu sehen, musste ich natürlich mit, denn die wollten nicht, dass ich im Haus durchdrehe vor lauter Angst. Leslie hört ja so gut wie nichts mehr, der hat der Krach nichts ausgemacht und auch Sanchia war das ziemlich egal. Zum Glück hatte Herrchen mich draußen an der Leine, sonst wäre ich wahrscheinlich abgehauen. Aber ich habe auch das gut überstanden, allerdings drei Nächte lang davon geträumt...
Und jetzt ist es endlich wieder so richtig schön kalt draußen, sogar Schnee gibt es hier. Macht Spaß mit meinen Hundefreunden über die große Wiese zu springen! Meine Freundin Sally, mit der ich in dem Video im Garten herumtolle, würde gerade gerne Babys mit mir machen und ist ziemlich schmusig, aber ich habe ja so einen Chip, da geht nix. Obwohl Frauchen immer sagt, das würden sicher schöne Babys werden! 
So, das muss mal genügen für heute. War doch schon mal wieder ein Anfang, oder? Und wie geht es Euch da draußen so? Sind Eure Hosen auch enger geworden wegen Weihnachten und so? 
Bis bald, seid wachsam und genießt das Leben!
Euer Balto 

Sonntag, 10. Juni 2012

Sally ist verrückt nach mir!

Hallo Leute, hier ist mal wieder ein kleines Video von mir. Da seht Ihr, dass Sally ganz verrückt nach mir ist. Ich habe die kürzlich besucht, sie wohnt gleich um die Ecke und wir kennen uns vom Gassigehen. Die kann einen ganz schön müde machen, wenn die über mich herfällt! Ich finde Weibchen im allgemeinen sehr anstrengend, Ihr auch? Wünsche Euch noch einen schönen Restsonntag!
Bis bald, Euer Balto

Samstag, 7. April 2012

Immer dieser Stress mit Ostern!

Was für ein Stress hier im Haus! Herrchen war schon gaaanz früh Gassi mit uns, er sagte, er müsse ziemlich früh einkaufen gehen, weil sich später die ganzen Menschenmassen an den Kassen drängeln werden wegen der Osterfeiertage . Vor solchen Feiertagen seien die Menschen immer völlig durchgedreht, weil sie denken, sie müssten verhungern. Wir Wauzis waren ganz schön verblüfft, eigentlich hätten wir noch ne´ Runde schlafen können, vor allem Sanchia, die kleine Spanierin. Als wir vom Gassigehen zurückkamen, ist Herrchen gleich losgefahren. Er hatte sich einen ganz langen Zettel geschrieben, damit er nichts vergisst. Na ja, in seinem Alter muss man da schon vorbeugen, das verstehe ich ja. Hundefutter hat er uns auch mitgebracht, damit auch wir nicht verhungern. Als Herrchen zurückkam, war er total fertig mit der Welt. Er brauchte 20 Minuten, um die ganzen Sachen ins Haus zu bringen und dann durfte er sie noch einräumen. Ich hätte ihm ja gerne dabei geholfen, aber ich durfte wieder einmal nicht. Derweil hatte er in einer Tüte super leckere Schweineohren für uns gekauft. Die hätte ich so gerne "aufgeräumt!". Er ist nunmal ein Spaßverderber! Auch in einer anderen Tüte roch es verführerisch. Herrchen sagte, da sei der Krustenbraten für morgen drin. Beim Auspacken habe gesehen, dass da eine tolle Schwarte außen herum war. Mmmmmm, lecker so etwas! Da hat mein Magen gekrummelt! Morgen bekommen wir Besuch vom Bruder von Frauchen und Frauchens Schwägerin. Da kann ich dann wieder bellen wie verrückt und werde erst mal in den Keller ins Büro geschickt, bis ich mich beruhigt habe. Aber eigentlich sind die gar nicht so böse, ich kenne sie ja schon und die fressen auch nichts aus unseren Futternäpfen weg. Aber ich muss nun mal erst den bösen Wolf spielen, die da klingeln könnten ja schließlich Einbrecher sein und die haben, wie Frauchen und Herrchen sagen, hier nichts verloren. 
Was kocht Ihr eigentlich an Ostern? Wahrscheinlich auch was Leckeres. Frauchen und Herrchen sind froh, wenn diese Feiertage endlich wieder vorbei sind. Frauchen sagt, Ostern sei ja noch schlimmer als Weihnachten. Und das mit dem Mann am Kreuz können die sowieso nicht verstehen, die sind nämlich nicht gläubig. Und ehrlich gesagt, ich kann das Theater auch nicht nachvollziehen. Da wird doch tatsächlich ein Mann gezeigt, der auf ein Kreuz genagelt ist. Herrchen erzählte mir, dass so ein Kreuz auch in Schulen und Kingergärten hänge. Unglaublich! Bei jedem Krimi, in dem einer erschossen wird, schreiben die, dass der Film für Jugendliche nicht geeignet sei und dann ist so ein Mann zu sehen, der mit Nägeln an einem Kreuz festgemacht ist! Da ist doch eigentlich auch jugendgefährdend, oder? Diese Menschen soll noch jemand verstehen! Zum Glück habe ich nichst mit diesem Zeug zu tun. Ich glaube an Essen, spielen, Blödsinn machen. Das ist schon genug. 
Herrchen muss sich gerade etwas ausruhen. Er hat sich einen Kaffee eingeschenkt und liest so eine Zeitung. Sanchia ist übrigens nicht mehr heiß. Jetzt können wir wieder ganz normal miteinander spielen. 
Jetzt wünsche ich Euch allen schöne Feiertage (Herrchen sagte mir, das sagt oder schreibt man aus Anstand, was auch immer das ist) und eine hoffentlich erholsame Zeit! 
Bis bald, wuff, wuff, Euer Balto.

Samstag, 31. März 2012

Herrchen, der Moralapostel

Herrchen hatte gestern mal wieder Stress mit uns. Er musste mal wieder alleine Gassi gehen, weil Frauchen noch irgendwelche Fotos bearbeiten musste. Da hat sie etwas verpasst, denn Tante Christine hatte Kuchen, Kaffee, belegte Brote und Brut mitgebracht. Am Anfang lief noch alles bestens, es gab keine Vorfälle, ich war brav wie immer :-)))). Herrchen ließ meine Stiefschwester Sanchia erst von der Leine, als wir den langen Treppengang absolviert hatten und auf der ersten großen Wiese waren. Sanchia, meine kleine Spanierin und Chefin (leider) ist nämlich heiß. So sagen die Menschen dazu, wenn sich auch zickige weibliche Hunde vehement darum bemühen, Rüden zum Babymachen aufzufordern. Ich habe ja leider nicht dieses Verlangen, das meine Kumpels haben. Mir hat so ein blöder Tierarzt einen Chip verpasst, der dafür sorgt, dass ich wenig Interesse an heißen Hündinnen habe. Später wurde es dann aber ernst für Herrchen. Wir trafen den kleinen Max mit seinem Herrchen. Und was machte Sanchia? Sie rannte natürlich zu ihm hin. Sie mag Max nämlich auch, wenn sie nicht heiß ist, und das will bei Sanchia etwas heißen! Als Herrchen das sah, rannte er mit mir sofort los, während Sanchia schon bemüht war, den Max aufzufordern, sie zu beglücken. Ihr hättet Herrchen mal sehen müssen! Der rannte mit mir, als ginge es um sein Leben! Verrückt, nur um so ein bisschen Sex zu unterdrücken! Als er dann Sanchia am Halsband greifen wollte, rannte die natürlich weg und Max hinterher. Ich konnte ja nicht hinterher, weil ich an der Leine war. Mit vereinten Kräften gelang es Herrchen dann, Sanchia von ihrem Liebhaber los zu reißen. Alles war gut, bis wir auf die große Wiese kamen und gaaaaaanz weith hinten Attila auftauchte, wie immer ohne sein Frauchen, denn Attila geht da spazieren, wo er will. Sanchia löste sich gerade von einem Mauseloch und sah, dass Attila heranspazierte. Auch so ein Schlawiener, der gerne heißen Hündinnen nachjagt. Und was machte Sanchia? Sie rannte drauf los. Herrchen war so gemein und übergab mich an Christine. Das konnte ich so gar nicht verstehen, dass Herrchen sich in Windeseile aus dem Staub machte. Der rannte, als ginge es um sein Leben! Fürchterlich! Ich wollte natürlich hinterher, denn Frauchen und Herrchen bedeuten mir alles, ich bin nicht gerne alleine und schon gar nicht bei Tanten!! Ich sah Herrchen noch nie so schnell rennen, immerhin ist er ja auch schon über 50 und lebt treu dem Motto "No sports please"! Ich heulte, was das Zeug hergab, aber Tante Christine hielt mich fest, so gut sie konnte. Und was machte Herrchen? Als er endlich bei Attila angekommen war, versuchte er verzweifelt Sanchia zu greifen. Die aber wollte natürlich nicht, sie forderte Attila förmlich heraus, wollte unbedingt, dass er sie besteigt und legte auch ganz andächtig den Schwanz zur Seite. Zum Glück war Attila so überrascht, dass er gar nicht wusste, was er tun sollte. Sanchia leckte Attila ab, umschwänzelte ihn und leckt an seinem..., na ihr wisst schon, was ich meine. Und immer wieder rannte sie Herrchen davon. Dann bekam Attila doch eine gewisse Lust und wollte dem Drängen meiner Spanierin nachgeben. Doch Herrchen konnte Attila am Halsband erwischen und zog ihn weg. Das störte Sanchia aber überhaupt nicht. Ihr gelang es immer wieder an Attila heranzukommen. Mein Gott, muss die ein Verlangen haben, dachte ich. Und ich konnte ihr gar nicht zur Seite stehen, weil Christine mich fest hielt! Irgendwie schaffte es Herrchen dann doch, die Sanchia an die Leine zu kriegen und Attila fort zu jagen. Könnt´ Ihr Euch vorstellen, wie glücklich ich war, als Herrchen zurückkam? Mein Herz schlug wie eine Dampfwalze und ich musste Herrchen erst mal abschlecken, als er wieder bei mir war. Dann gingen wir zu unserem "Kiosk" und die Menschen packten leckere Sache aus, darunter auch das gute Brot mit dem Lachsaufstrich. Aber keiner gab uns Hunden etwas ab, nur ein paar Leckerli fielen ab. Sanchia musste an der Leine bleiben und wurde an einem Ast angebunden. Die arme! Dann war der Stress für Herrchen vorbei. Dafür hat er sich beim Rennen irgendeine Zerrung zugezogen. Schade, dass Frauchen nicht mitgehen konnte, die hätte auch ihren Spaß gehabt! 
Macht´s gut, bis bald, Wuff, Euer Balto

Samstag, 24. März 2012

Gartenoptimierung, das kann nur ich!

Frauchen ist traurig: Fast alle Blumen in ihrem Garten haben den Frost des schnell herbeieilenden Winters nicht überlebt! Das habe daran gelegen, dass es im Januar so warm gewesen sei und die Blümchen alle dachten, es werde schon langsam Frühling, aber dann sei der eiskalte Winter gekommen. Aber Frauchen wäre nicht Frauchen, wenn sie das einfach hinnehmen würde. Gestern fuhr sie in so einen großen Blumenmarkt und holte neue, ganz bunte Blumen. Und die hat sie auch schon größtenteils eingepflanzt, das habe ich genau beobachtet. Im Vorgarten blüht jetzt schon wieder alles. Da kann ich leider nicht hin, weil der große Zaun davor ist. Frauchen und Herrchen sagen, das sei auch gut so, ich hätte in den vergangenen Monaten schon genug kaputt gemacht im Garten. Herrchen wörtlich: "Was der Frost nicht geschafft hat, hast Du ruiniert".
Nur, weil ich die Krokusse, die Frauchen da unter die Rasenerde gepflanzt hatte, ausgegraben habe? Nur weil ich durch mein Scharren den Rasen (Frauchen spricht nicht von Rasen, sondern von einer Holperwiese) herausgerissen habe? Nur weil ich ab und zu ein paar Löcher grabe? Zugegeben, ein Blinder würde sich die Beine vielleicht brechen, wenn er über meine Löcher stolpern würde, aber ich nenne das Gartenoptimierung. Heute soll es weiter gehen mit der Gartengestaltung. Frauchen sagt, sie könne dabei so gut entspannen. Und was hat sie davon? Ihr tun die Knochen weh! Ja, gestern abend sagte sie zu Herrchen, "mein Gott von dem bisschen Bücken tut mir jetzt schon alles weh". Dann soll sie das doch lassen! Ich übernehme gerne die Gartenoptimierung! Im Löcher graben bin ich eh´ viel schneller und besser! Aber mir traut ja mal wieder keiner etwas zu... Bis dann, genießt die Strahlen der Sonne! Wir gehen mit Herrchen jetzt erst mal Gassi.
Wuff, Euer Balto

Donnerstag, 22. März 2012

Sind Frauchen und Herrchen schon alt???

Gestern waren wieder mal ein paar Leute mehr bei uns als üblich. Fiona, eine Zicke mit Down Syndrom und Tochter von Frauchen, feierte ihren 15.Geburtstag und das nicht nur zum Frühlingsanfang, sondern auch noch am Welt-Down-Syndrom-Tag. Wie immer, wenn an der Tür Leute klingeln, gab es Einiges zu bellen für Sanchia und mich. Und da ich - wie Herrchen sagt - Fremden gegenüber, die einfach herein wollen, nicht alllzu freundlich gesinnt bin, musste ich mit meinen Geschwistern erst mal in den Keller, wo sich auch das Büro von Frauchen und Herrchen befindet. Von der Kellertreppe aus hörte ich mehrere Stimmen, die mir nicht vertraut waren, an einige konnte ich mich aber erinnern. Ich war natürlich neugierig, wollte unbedingt mal nachsehen, ob auch alles in Ordnung ist da oben, aber auch mein kräftiges Nachbellen öffnete mir nicht die Tür ins Wohnzimmer. Da blieb selbst mir nichts anderes übrig als zu warten. Und das hat dann auch etwas genutzt, denn Frauchen hat uns dann erlaubt nachzusehen, wer da alles gekommen ist. Alle saßen am Esszimmertisch und aßen herrlichen Kuchen. Es roch nach Sahne, Karamell, frischem Café au lait. Ich durchstreifte beim Vorbeimarschieren an dem Tisch eine wahre Genusswolke! Mir lief das Wasser im Munde zusammen! Aber für mich war da kein Platz, wie Frauchen betonte. Da waren sie also wieder, die beiden älteren Tanten, die eine nicht so alte Tante, der nicht so alte Onkel, Frauchen, Herrchen und natürlich Fiona. Ich kuschelte erst mal kurz mit Frauchen, um mich einzuschmeicheln, könnte ja sein, dass dann etwas abfällt für mich. Dem war aber nicht so. Die eine Tante, die schon 85 ist, hat dann gesagt, dass sie mich nicht leiden kann, weil ich sie angebellt habe, als wir sie beim Fahrradfahren getroffen hatten. Ich legte mich dann einfach auf den Boden und lauschte, was die da noch so reden. Wollt Ihr das wissen? Das war fürchterlich! Frauchen sagte immer, wenn wir uns in so einer Runde irgendwann mal fast nur noch über Krankheiten unterhalten, sind wir alt. Und was war gestern? Die haben sich fast nur über Krankheiten unterhalten!! Der einzige, der davon nix hören wollte, war Herrchen. Das Thema Kreuzschmerzen war noch das harmloseste Thema, das da besprochen wurde. Herrchen hatte dann ein Einsehen mit uns Hundis. Er gab uns Schweineohren und Leslie, Sanchia und ich verzogen uns in den Garten. Herrchen  hätte das wohl selbst auch gerne getan, aber Schweineohren sind nicht so sein Ding. Später dann tranken die dann auch noch Sekt. Immerhin sprachen sie dann auch noch von früher, wie damals alles so war. Aber das machen alte Leute ja auch immer. Jetzt frage ich mich: Sind Frauchen und Herrchen wirklich schon alt? Mal sehen, wie das wird, wenn Herrchen Geburtstag hat. Hoffentlich lädt der dann nicht auch alte Tanten ein... Bis bald, Wuff, Euer Balto

Montag, 19. März 2012

Vom Wulfen und Gaucken

Ja, liebe Leute, ich bin wieder da! Hat etwas gedauert, musste mich etwas erholen, war erschöpft vom vielen Denken und Tun. Die Menschen, so hörte ich das von Frauchen, nennen das "Burnout". Wir Hunde haben dafür keine Worte. Ist ja auch egal, jetzt bin ich wieder da und werde Euch von dem berichten, was ich so erlebt habe und erlebe. Soll ich ehrlich sein? Ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll. Es hat sich ja soooviel getan. Neue Wortgeschöpfe sind entstanden, wenn ich Herrchen Glauben schenken darf. Er und Frauchen haben sich in den vergangenen Wochen immer wieder lustig gemacht über einen Herrn Wulf. Der soll sich völlig daneben benommen haben. Muss ein hohes Tier gewesen sein, denn abends, wenn ich vor dem Sofa lag, brachten die Nachrichten ständig irgendwelche Informationen über ihn. Er habe sich von vielen Leuten zu Urlauben und so einladen lassen, obwohl er das nicht durfte. Also ich würde mich einladen lassen, wenn es denn jemand täte. Aber die wissen ja alle, dass ich kein Auto fahre. Und dann war dieser Herr Wulf plötzlich weg und die meisten hat´s gefreut. Herrchen sagte, dass man jetzt öffentlich vom "Wulfen" sprechen dürfe, wenn ein Politiker lügt, oder sich von Leuten einladen lässt und daraus persönliche Vorteile erzielt. Und weil dieser Herr Wulf jetzt weg ist, hat man gestern einen alten Mann gewählt, der jetzt das machen soll, was der Herr Wulf die vergangenen zwei Jahre gemacht hat. Dieser Mann heißt Gauck. Und jetzt frage ich mich, ob die Leute demnächst auch vom "Gaucken" sprechen, wenn der was Schlimmes macht. Frauchen und Herrchen glauben aber, dass dieser Herr Gauck eine ehrliche Haut ist und so etwas niemals machen würde. Ich wundere mich nur, warum noch niemand auf den Gedanken gekommen ist, meinen Namen so umzugestalten bzw. für etwas zu benutzen, was ich so tue: Essen klauen, den Garten verunstalten, Eierlikörreste aus Gläsern lecken...
Aber das dürfte nicht leicht sein bei meinem Namen. Was will man aus Balto schließlich für ein Verbum oder Substantiv kreieren? "Balten"? "Baltoen"? Nein, für mich gibt es kein Wort, das meine Untaten ausdrücken könnte. Ich bin eben ein Unicum. Aber für ein Stück Fleischwurst tue ich alles. Vielleicht wulfe ich doch??
Liebste Wuffs von Balto

Samstag, 29. Oktober 2011

Ich höre immer nur Cordula und Dirk

Herrchen sagt, dass viel zu viel Weine nicht genießbar sind. Was auch immer Weine sind, Herrchen hat meistens Recht. Das heißt, oft hat auch Frauchen Recht, aber das wiederum ist Herrchen nicht immer Recht. Frauchen und Herrchen sprechen in letzter Zeit öfters über eine gewisse Cordula. Ich weiß nicht, wer das ist und sie hat sich mir auch noch nicht vorgestellt, aber wenn das Wort Wein fällt, dann höre ich diesen Namen öfters. Ist ja auch nicht weiter schlimm, ich höre tagsüber so viele Namen, da fällt es mir einfach schwer, noch durch zu blicken. Gestern meinte Herrchen, er habe eigentlich ein paar Tantiemen verdient, weil er ein paar Leuten auf Cordulas Verkaufsaktion im Lidl hingewiesen hat. Und die Leute hätten auch tatsächlich mehr als ein Doppelpack Wein und Buch von Cordula gekauft. Das wiederum würde die Leute auch noch freuen, denn sie hätten jetzt auch etwas zu verschenken. Nein, nicht den Wein, der mit dem Buch verkauft wurde, sondern das Buch. Das haben sie jetzt - wie Herrchen meinte - in einigen Exemplaren herumliegen. Den Wein - so glaubt Herrchen - haben sie wohl schon längst ausgegtrunken. Apropos ausgetrunken: Auch Frauchen und Herrchen haben sich natürlich den Doppelpack Wein mit Buch bei Lidl gekauft, obwohl die sonst nie zu Lidl einkaufen gehen. Und dann haben sie die Flaschen von Dirk Würtz und Cordula Eich probiert. Herrchen und Frauchen waren ganz angetan von dem Cuvée von Dirk Würtz, weniger von dem Cuvée von Cordula. Und welche Rolle spielte ich dabei? Ich sah auf dem Coachtisch im Wohnzimmer ein Glas Wein von Herrchen stehen. Der war mal wieder auf dem Klo und ich dachte, ich müsste da auch mal kosten. Ich bin ja schließlich neugierig! Und als Frauchen nicht bemerkte, dass ich mich gaaaaanz langsam dem Glas näherte, schnupperter ich erst mal und dann - weil es irgendwie gut roch - schleckte ich mit meiner Zunge nach Wein. Und mein Urteil: Der Herr Würtz hat tatsächlich gut gemischt! Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass Frauchen mich wieder einmal scheuchte, als sie sah, dass ich mal ein Schlückchen Wein koste. Dann wollte ich noch etwas Herzhaftes hinterher. Ich schlich zum Wintergarten, wo Herrchen immer die leckeren Schweineohren für uns bunkert, die Tür stand offen. Toll!!!! Ich musste nur noch die Kinderschranke öffnen und schon war ich drin! Ich griff mir ein Schweineohr und zog mich ins Büro im Keller zurück. Danach schlief ich ganz friedlich ein. Jetzt frage ich mich: Kommt das von dem Cuvée von Dir Würtz? Oder war da was in den Schweineohren, das mich etwas schläfrig machte?????  Na ja, Ihr könnt mir ja schreiben, was das gewesen sein könnte. Bis bald, Euer Balto!             

Freitag, 22. Juli 2011

Lachs mit Senf? Herrchen spinnt!

Hallo, hier bin ich wieder! Keine Angst, mir ist nix passiert, Frauchen und Herrchen auch nicht. Ich habe nur keine Gelegenheit gehabt, Euch Neuigkeiten von mir mitzuteilen, weil Frauchen und Herrchen soviel zu arbeiten hatten. Und wenn die arbeiten, dann sind Mac und der Computer von Herrchen besetzt. Da Herrchen vergessen hat das MacBook aufzuladen, lag das auch die ganze Zeit irgendwo auf dem Schreibtisch. Ja, so sind die, die denken nicht an den armen Balto, der schreiben will. Aber jetzt habe ich die Gelegenheit genutzt und mich an Herrchens Computer gesetzt. Der ist gerade in der Küche damit beschäftigt, etwas zu kochen. So ein komisches Gemüse (er nennt es Mangold) und so einen roten Fisch (er nennt ihn Lachs). Der sieht übrigens gut aus, da würde ich auch gerne mal reinbeißen! Herrchen sagt aber, das sei nix für Hunde, nur für Menschen. Hat der ne´ Ahnung! Würde der jetzt mal kurz aus der Küche gehen, könnte ich schnell mal hochsteigen auf die Arbeitsplatte und ihm beweisen, wie lecker dieser Fisch auch für Hunde ist! Aber Herrchen ist schlau, der lässt den Lachs nicht einfach so herumstehen, leider! Seitdem ich mal ein halbes Hähnchen von der Arbeitsplatte herunter geholt habe, ist er vorsichtig geworden. 
Auf den Lachs hat er irgendeinen würzigen Senf gestrichen, äh! Und gewürzt hat er die Stücke auch noch mit Salz, Pfeffer und so. Ich mag´s ja lieber ohne all das Zeug, aber die Menschen haben ja einen eigenartigen Geschmack. Den Lachs will er dann in einer Folie in den Backofen legen und warten, bis er essbar ist. Und dann will er noch Cucuma-Reis dazu kochen. Also das is ja so gar nicht mein Ding! Reis schmeckt ekelhaft und dann noch mit so einem Gewürz! Ne, muss nicht sein. Jetzt putzt er erst mal den Mangold. Die bunten Stiele von dem Gemüse schmeißt er einfach weg, derweil sehen die ganz witzig aus. Na ja, soll er mal machen. Wenn Frauchen von ihrem Fototermin zurück ist, soll alles fertig sein. Ich vermisse die schon, die is ganz weit weg gefahren, hat sogar einen Kaffee to go mitgenommen, was auch immer das is. 
Weil Frauchen nicht da ist, musste ich heute mit Herrchen alleine Gassi gehen. Gibt Schlimmeres, schließlich waren ja meine Freundinnen Adele, Nala, Jule und meine Sanchia und meine Leslie mit dabei. Und Tanja ist mit Lenny, ihrem Hundebaby gekommen. Der kleine ist einfach nur putzig! Herrchen sagt, ich sei auch mal so klein und süß gewesen. GEWESEN! Der kann unfreundlich sein, stimmt´s? Das kriegt er noch zurück! 
Wir waren am See, da tobe ich immer gerne herum mit den anderen. Hat Spaß gemacht. Jetzt werde ich mich zurückziehen und etwas schlafen. Vorher werde ich aber noch mal in der Küche vorbeischauen, ob Herrchen den Lachs nicht doch für ne Minute allein stehen gelassen hat. Der is ja schließlich auch nicht mehr der jüngste und vergisst das ja vielleicht mal. 
So, dann macht´s erst mal gut. Ich melde mich jetzt wieder regelmäßig. Es gibt ja sooooviel zu erzählen!
Wuff, Euer Balto

Donnerstag, 26. Mai 2011

Bitte stimmt für den KVG-Kinobus ab!

Also, Herrchen ist momentan ganz schön durch den Wind. Der kann sich kaum noch konzentrieren, wenn er Texte schreiben muss. Dauernd zu schaut er da im Internet eine Seite an und gibt Kommentare von sich, wie: "Wir brauchen noch mehr Stimmen". Was brauchen wir? Mehr Stimmen? Sind denn schon wieder irgendwelche Wahlen? Nein, meinte Herrchen, keine Wahl, bei der es darum ginge, Politiker in irgendwelche Ämter zu wählen, in denen sie dann eh´ wieder nur das machen, was "wir" nicht wollen. Bei dieser Wahl ginge es um eine Publikumswahl im Internet  im Rahmen des ÖPNV-Innovationspreises »König Kunde«, den der Verkehrsclub Deutschland veranstaltet. Da, so Herrchen, würden die schlausten und besten Ideen gesucht, wie man den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver machen kann. Und da einer seiner Kunden, die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig, mit dem tollen Kinobus auch daran teilnehme, wolle er jetzt möglichst viele Leute mobil machen, die auf der VCD-Seite mit ihrer Maus den Kinobus der KVG anklicken. Die KVG würde nämlich ganz tolle Sachen für ihre Kunden tun und ständig umweltfreundliche Projekte initiieren. Und das, so meinte Herrchen, das müsste endlich auch mal mit so einem Publikumspreis belohnt werden. Also ehrlich Leute, ich halte ja weder was vom Auto fahren, geschweige vom Bus fahren, aber wenn Herrchen das so sagt, dann wird das wohl auch stimmen. Und der Kinospot, den die KVG als Werbung für den Kinobus produzieren ließ, der ist wirklich toll. Ein Comicfilm, den der bekannte Hanauer Comiczeichner Rautie und der Filmemacher Daniel Siebert gedreht haben. Da spielen Gerda und Manfred mit, die ihr Auto zu Hause stehen lassen und lieber mit dem Kinobus zum Kino fahren. Den Spot könnt Ihr Euch auf der Internetseite des Verkehrsclub Deutschland auch ansehen. Das, was die KVG da mache, sei umweltbewusst, sagte Herrchen. Und weil Herrchen so viel daran liegt, dass möglichst gaaaanz Viele den Kinospot auch toll finden und für ihn abstimmen, hat er mich gefragt, ob ich Euch hier auf meinem Blog nicht auch bitten könnte, für die KVG abzustimmen. Ok, wenn ihm soviel daran liegt, dann tue ich das einfach mal. Also, liebe Leute, es wäre echt Klasse, wenn Ihr für die KVG-Main-Kinzig abstimmen würdet. Herrchen sagte, da gebe es auch eine Bahn-Card zu gewinnen, wenn man sich bei der Abstimmung registriert, muss man aber nicht, man kann gleich über Los zur Abstimmung scrollen. So, hier also der Link zur Abstimmung, damit ich das nicht vergesse: http://www.vcd.org/koenig-kunde-publikumspreis.html 
Seid also so nett und macht Euch die Mühe. Es müssen ja nicht immer die gewinnen, die in einer gaaaaanz großen Stadt mit dem Bus herumfahren mit Hundertausenden von Leuten. Wäre echt prima, wenn Ihr Euch die Mühe macht, und Herrchen wäre Euch sooooo dankbar und das Schönste: Ich hätte meine Ruhe!!!!
Wuff, bis bald, Euer Balto

Sonntag, 15. Mai 2011

Herrchen`s Komparativ oder Herrchen sein Komparativ

Herrchen sagt, die deutsche Sprache sei nicht einfach. Das zeige sich auch daran, dass selbst viele Deutsche ihre Sprache nicht beherrschen. Heute früh hat er sich wieder einmal köstlich amüsiert, als ein Moderator im Hessischen Rundfunk (HR 3) bei einem Veranstaltungshinweis von den "Gebrüder Grimm-Märchenfestspielen" gesprochen hat. Super, sagte er zu Frauchen, die seien mal wieder echte Vorbilder. Anstatt "Gebrüder" heiße es nämlich einfach nur "Brüder", das lerne schon jeder Grundschüler. Jetzt frage ich mich, ob dieser Moderator keine Grundschule besucht hat. Wahrscheinlich nicht, sonst hätte er das wohl gelernt, wie es richtig heißt. Zum Glück muss ich nicht in so eine Grundschule gehen. Herrchen sagt, ich wäre selbst in der Hundeschule überfordert. Die Hundegrundschule habe ich ja schon hinter mir. Er schaut mir öfters auf die Pfoten, wenn ich mein Blog schreibe. Nicht dass er da herummäkelt, was ich da von mir gebe, sondern weil er möchte, dass ich solche Fehler wie "Gebrüder" nicht mache. Lesen, so sagt er, solle Spaß machen und dass falle oft schwer, wenn jemand so gar nicht auf die richtige Grammatik oder die richtigen Buchstaben acht gebe. Der kann nerven! Nur weil er den ganzen Tag gaaaaanz wichtige Texte schreiben muss, braucht der nicht auch noch von mir verlangen, dass ich bessere Texte wie er schreibt. "Bessere Texte als er, Balto", schallt es hinten von Herrchen.  Kann der mich nicht einfach in Ruhe lassen? Mein Gott, wie oder als, is doch egal, Ihr versteht mich doch, oder? "Nein, Balto, das hört sich total blöd an!" motzte Herrchen. Es heiße "besser als", "wie" würde es heißen, wenn ich sage "Ich schreibe genauso gute Texte wie Du". Nein, sage ich, ich schreibe nicht nur genauso gute Texte, wie Du, ich schreibe sogar noch bessere Texte wie Du! Frauchen lacht dann immer, wenn Herrchen versucht, mir das mit der deutschen Sprache etwas genauer zu erklären. Er erzählte mir von einer gewissen Mathilde, die oft so Satzgebilde von sich gebe, wie "Der ist dem Alfred sein Sohn" oder "Dem sein Haus ist größer, als wie wo Du gesehen hast" oder "Ich geh jetzt beim REWE, soll ich Euch was mitbringe?". Man sage auch nicht "Die Frau, die wo ich getroffen habe, ist dicker, als die wie Du". Das habe ich verstanden, sagte ich ihm, erklärte aber in aller Deutlichkeit, dass Frauen vom Grundsatz her nicht  dicker seien als Männer, und ich erhielt Beifall dafür. Herrchen versuchte mir dann noch zu erklären, dass man "wie" verwendet, wenn man Gemeinsamkeiten vergleicht, zum Beispiel "Der Balto ist genauso lieb, wie Sanchia". Wenn man aber irgendwelche Unterschiedlichkeiten miteinander vergleichen wolle, dann verwende man "als", zum Beispiel: "Balto ist größer als Sanchia". Das nenne man dann einen Komparativ. Dass ich größer bin als Sanchia, das habe ich auch gewusst, dazu brauche ich keinen Komparativ! Mein Gott Herrchen, begreife doch endlich mal, dass ich hier einfach nur aus Lust und Dollerei schreibe und nicht immer danach schauen will, ob Deine sprachlichen Vorstellungen dabei getroffen werden! Ich bin auch nur ein Hund und der macht eben auch Fehler. Außerdem: Ich bin viel schlauer, als andere Hunde, die wo Du jemals gesehen hast! Wuff oder wie, Balto  

Donnerstag, 5. Mai 2011

Gulli und Gucci

Herrchen sagt, wir Hunde seien schon ein ganz eigenartiges Völkchen. Zum Glück sage ich da nur, wäre ja schlimm, wenn wir so wären wie die Zweibeiner! Das mag ich mir gar nicht vorstellen! Das fängt an mit dem Geruch, den sie ausstrahlen. Vor allem sind es die Frauen, die manchmal ganz eigenartig riechen. Ich habe da schon viel erlebt, sage ich Euch! Von Maiglöckchen- bis Rosenduft ist alles dabei. Oft stinkt das regelrecht, was die sich da auf die Haut schmieren. Zitrone, Orange, Moschus, Vanille, die machen vor nichts halt! Und Herrchen hat mir gesagt, das Zeug, was die sich da auf die Haut spritzen, das sei oft ganz schön teuer. Parfüm nenne man das. Das Wort stamme aus dem Französischen und bedeutet Duft und die Franzosen hätten das aus dem Lateinischen geklaut, so wie der Herr von Guttenberg Passagen seiner Doktorarbeit geklaut habe. "Per" bedeute "durch" und fumum "Rauch". So heißt also Parfüm nichts anderes als "durch den Rauch". Parfüm stinkt aber gar nicht nach Rauch. Eine glatte Lüge, was Herrchen da erzählte! Aber nein, sagt er, das sei keine Lüge, das habe nämlich seinen Ursprung bei den Babyloniern und Assyrern. Die hätten das Zeugs vor allem benutzt, um mit einem duftenden Rauch mit ihren Göttern Kontakt zu halten. Tolle Idee! Ob das den Göttern gefallen hat, wenn es da immer geraucht hat? Die eigentlichen Erfinder des Parfüms seien aber die Ägypter 3000 Jahre vor Christus gewesen. Stellt Euch vor: Die balsamierten ihre Toten mit so duftenden Salben und Ölen ein. Damit wollten sie ihnen den Weg ins Reich der Toten verschönern. Als ich das gehört habe, musste ich schlucken. Wollen die Frauen sich mit dem übel riechenden Zeug auch den Weg ins Reich der Toten ebnen? Hä?? Wo leben wir denn! Aber Herrchen beruhigte mich und meinte, das sei längst Schnee von gestern. Heute würden Frauen sich Parfüm auf die Haut spritzen, weil sie damit etwas auffallen wollen. Bei wem auffallen? Bei Hunden? Nein, Balto, sagte Herrchen, vor allem bei Männern. Viele würden Parfüm aber vor allem verwenden, weil sie eben gerne gut riechen wollen. Also, wenn Männer auf so etwas hereinfallen, sind sie meiner Meinung nach selbst dran schuld. Ich stelle mir gerade vor, dass sich eine Frau irgendetwas mit Vanille auf die Haut kippt und da kommt ein Mann, der isst gerne Vanille und schon hat er die Frau fürs Leben gefunden! Echt krass! Die Zweibeiner überraschen mich immer wieder mit ihren komischen Eigenarten. Wenig Verständnis haben Frauchen und Herrchen für das, was wir unter "Parfüm" verstehen. Ich mag so gerne Schlammpfützen oder dreckige Bachläufe mit einem Hauch von Verwestem. Doch da haben die Zweibeiner kein Verständnis für! Aber wir müssen uns den Geruch ihres Parfüms antun, was ist daran gerecht? Frauchen nennt unser Hundeparfüm immer "Gulli", ihres "Gucci". Ich finde "Gulli" viel schöner, klingt musikalischer. Und wenn morgen wieder eines der Frauchen  beim Gassi gehen nach so was wie "Gucci" riechen sollte, dann verpasse ich mir eine gehörige Ladung "Gulli". Jawohl! Bis dann, Euer Balto

Dienstag, 3. Mai 2011

Wenn die Zweibeiner "Brut" trinken...

War das wieder ein Spaß! Christine, das Frauchen von Adele, hatte Geburtstag. Und immer dann, wenn irgendein Frauchen oder Herrchen Geburtstag hat, dann gehen wir zu dem See, in den ich zwar nicht hineinspringe, um den ich aber so gerne herumrenne. Frauchen sagt, das sei mein Spielplatz. Da hat sie auch Recht. Die Frauchen und Herrchen gehen aber nicht nur an den See, damit wir Hunde unseren Spaß haben, nein, die gehen wohl dahin, damit sie ihren Spaß haben. Sie schwimmen nicht in dem See, aber sie freuen sich, wenn wir herumtoben. Die Frauchen und Herrchen stehen dann aber nicht nur einfach so herum, sondern sie packen Flaschen, Gläser, Knusperzeug und andere Dinge aus, die Menschen wahrscheinlich so brauchen, um auch ihren Spaß zu haben. Wenig später knallt es dann, weil Herrchen aus einer der Flaschen einen Korken herausfliegen lässt. Dann schenken die sich diesen Saft, den sie "Brut" nennen, in so komische Gläser und stoßen an. Dieses Mal war wie gesagt Christine an der Reihe, die hatte ja Geburtstag. Schlimmer als das übliche "Nein, Balto" von Frauchen und Herrchen hörte sich das Singen an, das dann folgte. Ein furchtbares Gekreische! Das "Happy Birthday" klang so, als hätten die alle einen Frosch verschluckt. Grausam, sage ich Euch! Seid froh, dass Ihr nicht dabei wart! Und weil die alle so froh waren, dass Christine Geburtstag hatte, tranken die noch ein Glas von diesem "Brut" und dann noch ein Glas. Lustig war´s, als Christine eingelegte Oliven, mit Schafskäse gefüllte Pepperoni und so eine leckere Creme mit Knoblauch auf die hölzerne Sitzbank stellte. Ihr Hund Adele zeigte sich sofort sehr interessiert. Die ist immer interessiert, wenn es irgendwo etwas zu essen gibt. Frauchen sagt, das sei typisch Labrador. Und als Herrchen sich etwas von der herrlich duftenden Creme auf ein Stück Baguette strich, hüpfte Adele hoch und riss ihm das Stück aus der Hand. Toll, wie die das machte! Das traue ich mich nicht, ich warte immer, bis ich in einem unbemerkten Augenblick an Essenssachen komme, die auf dem Tisch stehen. Das sieht dann wenigstens nicht gar so gierig aus. Herrchen war etwas sauer und Christine meinte, sie habe einen schrecklichen Hund. Blödsinn! Adele ist schon gut so, die genießt das Leben nun einmal von all seinen Seiten. Immerhin gab es für uns auch ein paar Leckerli. Die Frauchen und Herrchen tranken indes weiter diesen "Brut" und je mehr sie davon tranken, desto lustiger wurden sie. Das soll einer verstehen! Warum sind die so lustig, wenn jemand Geburtstag hat? Älter werden ist doch eigentlich nicht lustig, oder? Herrchen sagt, er zähle die Jahre schon gar nicht mehr, weil das keinen Spaß mache. Er sagt aber auch, dass Christine noch gut lachen habe, weil sie viel jünger sei als er. Als auch die letzte Flasche "Brut" ausgetrunken war, gab es noch für jeden Menschen so ein gelbes Gesöff mit Eiern drin. Sah schrecklich aus! Das war wohl Medizin oder so was, denn freiwillig trinken die das bestimmt nicht! Und als wir dann wieder nach Hause liefen, da hörte das Gelächter nicht mehr auf! Die waren so lustig, diese Zweibeiner, als würde jemand andauernd Witze erzählen. Christine trug auf dem Rückweg das T-shirt, das ihr unsere Zweibeiner geschenkt haben mit einem Foto von Adele drauf, wie sie im See schwimmt und gerade sagt: "Hund hält jung".  Na ja, schaun mer mal ob´s stimmt...
Bis bald, Wuff, Euer Balto 

Montag, 25. April 2011

Vom Osterhasen und dem Mann am Kreuz

Manchmal fällt es echt schwer, diese Menschen zu verstehen! Ich versuche das ja ständig und weiß, dass die so ihre Macken haben, aber was da jetzt wieder abging hier, unmöglich! Vor vier Tagen fing das schon an. Ständig schleppten Frauchen und Herrchen voll gepackte Tüten ins Haus. Das fand ich zwar interessant, aber ich durfte sie nicht auspacken. Dann faulenzen Frauchen und Herrchen auch noch die ganze Zeit, das heißt, sie verkriechen sich seit Freitag nicht ins Büro und auch das Telefon steht plötzlich still. Das gab mir zu denken. Auch die Kinder spielten verrückt und liefen ständig unmotiviert in der Gegend umher. Sie fragten dauerndzu wann der Osterhase endlich komme und Frauchen und Herrchen antworteten, dass der Osterhase am Sonntag vorbei schaue, sie aber nur etwas bekämen, wenn sie brav seien. Osterhase? Bislang kannte ich nur die Hasen, die da auf Wiesen herumhüpfen oder in so kleinen Ställen ihr Dasein fristen. Aber wer bitte ist der Osterhase? Herrchen erklärte mir dann, dass der Osterhase Osterhase hieße, weil er an Ostern komme und den Kindern bunt gefärbte Eier, Süßigkeiten und Spielzeug in ein Nest in den Garten oder im Haus lege. Und Ostern sei so ein christliches Fest, das daran erinnere, dass Jesus Christus damals vor langer Zeit ans Kreuz geschlagen, gestorben, dann aber nach einer gewissen Zeit wieder auferstanden sei. Wie ekelig! Ans Kreuz geschlagen! Aber Talibans seien das damals nicht gewesen, meinte Herrchen. Die habe es da noch nicht gegeben. Was das jetzt aber mit einem Hasen zu tun hat, das habe ich bis jetzt noch nicht verstanden. Hat der Hase den Jesus ans Kreuz geschlagen? Nein, sagte Herrchen, das mit dem Hasen sei einfach nur erfunden worden, damit die Kinder auch was vom Osterfest hätten. Bunt bemalte Eier und Süßigkeiten zu bekommen sei auch viel schöner, als einen am Kreuz hängenden Jesus. Die Sache mit dem Hasen habe auch gar nichts mit Jesus zu tun. Das hätten sich die Menschen vor ein paar hundert Jahren so ausgedacht. Die Fruchtbarkeitsgöttin Eostre habe da wohl eine Rolle gespielt. Mit der Christianisierung sei Ostara, das Fest der Eostre, zu Ostern geworden und der Hase eben mal so in die ganze Geschichte eingebunden worden. Der Hase werde seither als Sinnbild des Lebens gedeutet. Vor dem 17. Jahrhundert hätten andere Tiere, darunter auch Kuckucks und Füchse, die Eier gebracht. Toll, und seit wann legt der Osterhase Eier? Nein, erklärte mir Herrchen, der könne natürlich keine Eier legen, die hole er sich von den Hühnern. Und warum bringen die Hühner nicht die Ostereier? Das wäre doch einfacher, oder? Hasen seien eben schmusiger als Hühner, meint Herrchen. Schmusiger als ich???? Nein, sagte Herrchen, aber ich würde die ganzen Eier ja selbst essen, das hätte keinen Sinn. Die ganze Sache mit dem Osterhase habe jedenfalls gar nichts mit Jesus am Kreuz und so zu tun, genauso wenig wie der Weihnachtsbaum an Weihnachten. Das habe alles heidnische Ursprünge, habe also nix mit dem christlichen Glauben zu tun. Und warum macht man das dann? Herrchen: "Damit die Schokoladenindustrie und viele andere eine Menge Geld verdienen können." So richtig verstehe ich das alles nicht, aber es macht ja auch keinen Sinn, die Menschen zu verstehen. Auf jeden Fall scheinen meine Menschen hier auch völlig auf dieses Ostern abzufahren, denn die Kinder malten mit Frauchen und Herrchen eine ganze Menge Eier bunt an, was sie vorher normal nicht machen, wenn sie Eier essen wollen und Frauchen und Herrchen versteckten im Garten ganz viele Süßigkeiten, Eier und kleine Geschenke für die Kinder. Davon habe ich aber nur gehört, ich musste im Büro bleiben, als die Kinder den Garten absuchten. Herrchen meinte, ich würde sonst selbst suchen und alles vernaschen, was ich finde. Ganz schön gemein! Immerhin haben Leslie, Sanchia und ich auch was vom Osterhasen bekommen: Einen gaaaanz großen Knochen! Viel leckerer als Schokolade.  Herrchen meinte heute früh zu Frauchen, er sei sei froh, dass Ostern morgen wieder vorbei sei. Er könne keine Eier mehr sehen. Und Frauchen gab ihm Recht. Das mit den Eiern verstehe ich jetzt auch nicht, ich esse die für mein Leben gern. Wenn ich mich heute gut benehme, fällt bestimmt noch eins für mich ab. Haltet mir mal die Daumen! Und wenn Ihr noch ein paar Eier übrig habt, hier ein Tipp: Bringt sie mir einfach vorbei! Wuff, Euer Osterbalto 
 

Donnerstag, 21. April 2011

Ostern, Sekt und frohes Suchen

Gassi gehen heute war echt cool! Bis auf Brownie waren alle dabei und wir gingen auch wieder an den See, wo sonst oft die Angler sind. Aber kein Angler war da! Huchje! Ich konnte also frei herum laufen und immer zu um den See rennen! Das war ein Spaß! Und fast wäre ich auch noch in den See, um schwimmen zu gehen, aber nur fast. Ich bin bis zum Hals im Wasser gewesen, aber dann konnte ich nicht mehr stehen und bin lieber wieder zurück ans Ufer. Adele hat den kleinen Ball aus dem Wasser geholt, ich wollte nicht weiter in dieses nasse Etwas und habe sie mal holen lassen. Während wir unseren Spaß am See hatten, hatten die Frauchen und Herrchen von uns ihren Spaß außerhalb. Die haben Sekt und Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und gelacht. Ob die sich über uns lustig gemacht haben? Das wäre wirklich frech! Aber die lachen öfters, das heißt nicht, dass die immer Sekt trinken, nein, die haben ab und zu einfach so ihren Spaß, was ich so gar nicht verstehen kann. Heute hatten die aber besonders viel Spaß, was vielleicht wirklich an dem Sekt gelegen hat. Herrchen sagt, sie hätten auf Ostern angestoßen und allen fröhliches Ostereiersuchen gewünscht. Mir auch? Soll ich auch Ostereier suchen? Ich bin es gewohnt, dass ich ab und zu ein Ei in mein Futter gemischt bekomme, aber soll ich diese Eier auch noch suchen? Dazu habe ich nun wirklich keine Lust. Ich bereite meinen Menschen hier soviel Freude, dass ich gar keine Lust habe, die Eier auch noch zu suchen! Wer bin ich denn! Menschenskinder machen das aber ganz gerne, habe ich gehört. Dann sollen die das ruhig machen, ich mach` das nicht!
So, jetzt hoffe ich, dass ich ganz viele Eier an Ostern bekomme, ohne zu suchen, und wünsche Euch allen ein fröhliches Ostern! Hoffentlich müsst Ihr nicht auch suchen! Wuff, Euer Balto