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Hallo,
schön, dass Ihr bei mir vorbeischaut! Ich habe immer etwas zu erzählen, denn in meiner Welt passiert ziemlich viel. Mein Frauchen und mein Herrchen haben mich schon als kleines Baby bekommen. Da konnte ich aber noch nicht schreiben. Aber jetzt geht´s los! Ich freue mich auf jeden Kommentar von Euch und wenn Ihr Lust habt, können wir uns auch verlinken. Schaut einfach öfters mal hier rein bei mir, ich freue mich auf Euren Besuch! Wuff!

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Freitag, 8. April 2011

Es gibt nicht nur den einen Guido

Eigentlich hat Herrchen ja mit Politik nicht viel am Hut, das habe ich Euch ja schon erzählt. Die würden eh´ immer nur das machen, was Ihnen die Lobbyisten vorschreiben. Ja, Lobbyisten sagte er, ein lustiges Wort! Klingt wie Buddisten oder so. Aber Herrchen meinte, die seien nicht religiös, diese Lobbyisten. Im Gegenteil, diese Lobbyisten hätten keine Moral, die würden nur das tun, was ihnen nützt und ganz viel Geld einbringt. Herrchen wird schon Recht haben, ich habe von all dem Zeug ja sowieso keine Ahnung. Obwohl Herrchen von der Politik also im Prinzip die Nase voll hat, redet er ab und an aber doch darüber. Oft macht er sich lustig über die Leute, die Politik machen. In letzter Zeit nennt er da immer einen gewissen Guido. Der ist in einer kleinen Partei, die immer kleiner wird. FDP nennt Herrchen das. Was das bedeutet, weiß ich auch nicht. Ist ja auch egal, als Hund von heute muss ich ja nicht alles wissen. Und dieser Guido erinnert Herrchen an einen früheren Kollegen, als er noch Redakteur bei einer Zeitung war. Der habe auch Guido gehießen und die Haare von ihm hätten auch immer so gegelt ausgesehen. Lustige Zeiten seien das gewesen, erzählt Herrchen. In seiner Art habe dieser Guido dem Guido von der kleinen Partei sogar geähnelt. Auch der Zeitungsguido habe nie aufgegeben und fast immer einen Weg gefunden, sich durchzusetzen. Und er habe sehr gut reden können, dabei aber viel um den heißen Brei herumgeblabbert. Warum er den heißen Brei nicht gegesssen hat, verriet Herrchen nicht. Wahrscheinlich hat er ihm nicht geschmeckt. Das kann ich ihm auch nicht verdenken, denn ich esse auch lieber ein Stück Blutwurst als heißen Brei. Der Zeitungsguido sei eigentlich ein ganz Lieber gewesen, auch wenn er Herrchen und seine Kollegen öfters zur Weißglut getrieben habe. Wieder so ein Wort, das kein Hund versteht. Ich kenne nur Weißwurst und die schmeckt köstlich, da muss man doch keinen hintreiben, oder?? Nun ja, jedenfalls sei dieser Guido dann aus der Redaktion weg gelobt worden, wie der andere Guido von seinem Job als Parteivorsitzender. Parallelen nennt das Herrchen, was die beiden Guidos miteinander verbindet, was auch immer das sein mag. Jetzt frage ich mich, ob der Politikguido jetzt auch so richtig vertrieben wird, zum Beispiel in eine andere Partei. Nach dem radikalen Atomrückzug der kleinen Partei könnte der Politikguido vielleicht bei den Grünen Asyl finden. Und dann, wenn er kein Außenminister mehr sein wird, weil die kleine Partei immer kleiner und damit nicht mehr im Bundestags vertreten wäre, dann würde er ins Europaparlament wechseln, weil er da nix tun müsse und trotzdem jede Menge Kohle absahne.  So sei das nun mal in der Politik, meint Herrchen. Und dann kämen wieder die Lobbyisten ins Spiel. Die würden in Brüssel dann dafür sorgen, dass der Politikguido das macht, was sie wollen. So schließe sich der Kreis, sagt Herrchen. Toll! Das habe ich wieder mal gar nicht verstanden, was Herrchen da erzählte. Vielleicht sollte auch er noch in die Politik wechseln...
Wuff und viele Grüße, Balto

Kommentare:

Spirit Warrior hat gesagt…

Danke dir Balto, mein Tag is gerettet *gg* der hat so schei*** angefangen, aber nun is alles wieder gut...irgendwann bekommste von mir nen riesen Knochen und denn darfste dann wenn`s Herrchen und Frauchen wechguggen im Garten nach Herzenslust verbuddeln ;-)

solidarische Grüße vom Huskyrudel und dem Wolle

Balto hat gesagt…

Hallo Wolle,
lieb von Dir, dass Du so solidarisch zu mir bist. Ich weiß zwar nicht, was das bedeutet, aber ich glaube, das ist was ganz Gutes! Es ist wirklich nicht einfach, Frauchen und Herrchen immer zuzuhören, wenn Sie über irgend etwas reden, was ich nicht so recht verstehe. Die Menschen sind - aber das weißt Du ja noch viel besser - oft eigenartige Wesen! Wuff und einen schönen Tag noch ins geliebte Frankenland, Balto